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Jul
6
meine ich das nur oder herrscht im Moment eine Jungenüberflut? Egal wo ich hingehe oder hinschaue sehe ich Jungs, oder es werden Jungs geboren. In unserem PeKiP Kurs sind von 7 Babys – 6 Jungen. Auch im MiniClub herrscht Jungenmehrheit und der Kindergarten sagte auch schon, das mehr Jungen in der Gruppe sind.
Auffällig finde ich auch, das man irgendwie ganz selten ein gemischtes Geschwisterpärchen sieht. Auch in Bloggerhausen, die einen bekommen das 2.Mädchen, die anderen den 2.Jungen.
Wollen wir hoffen, das in den nächsten Jahren wieder mehr Mädchen auf die Welt kommen, denn sonst haben unsere Jungs in 15Jahren ein echtes Problem 
Mai
14
heute bist Du genau 3 Monate alt und in der Regel ein totaler Sonneschein. Du bist genügsam, neugierig und lachst viel. Solltest du allerdings nicht in den Schlaf finden oder hast du hunger, dann wirst du zu einem der hysterischsten Babys die ich je gesehen habe. Du schreist dich förmlich weg und manchmal hilft es nur, dir ins Gesicht zu pusten – vor allem aber, dich machen lassen und nicht groß versuchen dich zu beruhigen. Danach bist du entweder eingeschlafen oder lächelst wieder. Mittlerweile möchtest du auch beschäftigt werden, du magst deinen Spielbogen und verprügelst die Tierchen stundenlang – manchmal möchtest du aber am Liebsten die ganze Zeit von Mama oder Papa bespaßt werden, das ist aber nur bedingt möglich, hast du ja noch einen großen Bruder, der zur Zeit sehr viel Aufmerksamkeit braucht. Dein Bruder ist stolz auf dich, jedoch zeigt er meist wenig interesse an dir, entweder meckern Mama oder Papa, weil er ein wenig zu ruppig ist oder ihm wird schnell langweilig, weil du noch nicht mit ihm spielen kannst – ich bin aber ganz sicher, das er in ein paar Monaten weit mehr mit dir anfangen kann.
Du schläfst bereits seit der 6.Woche in deinem eigenen Zimmer, dadurch schlafen wir alle besser. Du kannst auch schon 5-6Stunden ohne Flasche auskommen, zeigst das aber gerade Nachts eher selten und meldest dich dann wieder alle 3-4Stunden – nicht gerade zu Mamas Freuden. Wenn Mama dich morgens aus dem Bett holt, wird sich erst mal ausgiebig gestreckt, schon wenn ich dir dabei zuschaue, könnte ich dich auffressen.
Du bist ein kleiner Brocken, von etwas über 6kg, Mama liebt deine dicken Speckbeinchen und sind diese ausgepackt kann ich kaum an mich halten und nage sie gerne an. Ich nenne dich auch gerne liebevoll “Fetti” – du bist aber nicht zu dick, sondern einfach nur gut genährt
Dein Papa nennt dich übrigens “Muckeltyp”, weil du dich beim kuscheln so wundervoll anschmust.
Liegst du auf Mama´s oder Papa´s Arm so setzt du dich schon selber auf, (die Bauchmuskeln hätte ich gerne)- liegen auf dem Arm ist ja auch doof, kann man doch so kaum was sehen. Heute kam auch die Manduca an, von dem ersten Versuch warst du nur kurzfristig begeistert und wenn dann auch nur, wenn Mama in Bewegung blieb. Mal sehen ob du dich damit noch anfreunden kannst.
Ich habe seit heute das Gefühl, das du in irgendeinem Entwicklungs,-bzw.Wachstumsschub steckst. Du bist recht nörgelig und unruhig und findest kaum in den Schlaf.
Ich freue mich auf weitere Entwicklungen und liebe dich ganz feste doll!
Mrz
22
es ist unglaublich, wie ähnlich die beiden Brüder sich sehen – man könnte denken, die beiden sind verspätete Zwillinge. Teilweise muss ich erst überlegen, wer nun auf dem Bild ist.
Sam hat nur ein wenig mehr auf den Rippen als Luke zu dem Zeitpunkt 
Mrz
16
zumindest meine und die von Luke, die von Sam sicherlich auch.
Meine, weil ich immer den doofen Gedanken im Hinterkopf habe, das ich einem Kind nicht gerecht werde, in dem Fall dem Großen – gerade jetzt wo Sam so doll erkältet ist und ich mich überwiegend um ihn kümmern muss. Ich habe das Gefühl, zwischendurch Blicke von dem Großen zugeworfen zu bekommen, die ich kaum verkrafte und denke “Ich bin Schuld, das seine kleine Welt Kopf steht”
Luke´s Welt bedingt durch den Mini Zwerg, auf einmal muss er all die Aufmerksamkeit teilen, versteht so ein kleiner großer Zwerg das?
Sam findet gerade wahrscheinlich alles nur scheiße, vor 3,5Wochen war alles noch gut, in Mamas Bauch und nun liegt er da, spuckt wie ein Weltmeister und röchelt vor sich hin.
Sicher spielt bei mir der Schlafentzug eine gewaltige Rolle, dieser macht mich extrem empfindlich oder gereizt. Die Tränen fließen nur all zu schnell, die Geduld wird deutlich strapaziert.
Hoffentlich ist der Mini Zwerg schnellstens wieder gesund.
Mrz
8
na ja, nicht ganz – eher sollte es heißen, Sabrina +2 allein zu Haus. Erster Arbeitstag von Marco also.
Aufgestanden sind wir alle gegen 7Uhr, um 8:30Uhr wollte ich anfangen uns fertig zu machen – gegen 9Uhr war ich schon am überlegen, welches Kind ich wo aussetzen soll *scherz* Der eine schreit, der andere zerrt an mir rum – bis ich die Zahnbürste erst mal im Mund hatte vergingen mind.15min. Um 9:30Uhr waren wir dann alle fertig angezogen und saßen im Auto – der erste “allein Ausflug” sollte zur Firma gehen. Dort angekommen, nutze ich gleich die Chance, den großen Zwerg bei Oma zu lassen und mit den Mini Zwerg eben was einzukaufen. Um 12Uhr machten wir uns auf den Weg nach Hause – natürlich schlafen beide Zwerge im Auto ein, war ja klar. Also Maxi Cosi, Wickeltasche und Einkäufe nach oben bringen, wieder runter und den Großen Zwerg schlafend nach oben schleppen.
Dann hieß es aber erst mal Mittagschlaf für alle – das ging auch bei mir und Sam für 2 Stunden, der Große Zwerg hing noch eine Stunde dran.
Eben kam Marco nach Hause – juchuuuu – der erste Tag wäre also überstanden.
Fazit: Es ist was ganz anderes mit 2 Kindern – ich hätte nie gedacht, das ich irgendwann mal behaupten würde, das alles easy ist mit einem (1) 2,5Jährigen Kind 
Feb
25
Wie war es denn fragt ihr euch bestimmt!?!? Am Freitag Morgen kamen wir gegen 9Uhr im Krankenhaus an, wir bzw. ich wurde auch direkt ans CTG angeschlossen – danach wurden wir in den Kreißsaal gebracht, ich sollte mich schon mal umziehen, was ich total dämlich fand, sollte der Kaiserschnitt doch eh frühestens gegen 13Uhr sein. Tja, die Hebamme empfand das für Notwendig und so saßen Marco und ich da, in einem TV losen Raum und warteten… und warteten… gegen 14:20Uhr wurden wir dann endlich in den OP gefahren.Ich war mittlerweile so angepiselt von der Warterei, das von Nervosität nichts mehr zu spüren war. Vor dem OP musste Marco noch ein wenig warten. Die Spinalanästhesie wurde gelegt, ich merkte nur einen kurzen Pieks von der örtlichen Betäubung, die richtige Nadel spürte ich praktisch gar nicht mehr. Der Anästhesist war sehr nett und sprühte ständig irgendwelche Körperteile ein um zu sehen wie weit die Betäubung war. Dann kam der Chefarzt, teilte mit, das es losgehen kann – da musste ich dann noch kurz erinnern, das Marco noch draußen saß
Marco wurde rein geholt – ich merkte einiges an Geruckel und hatte das Gefühl, das der Doc sich zwischendurch auf meinen Brustkorb gesetzt hat. Marco und ich unterhielten uns, der Doc teilte mit, das in 60sec. der Zwerg da sei und dann hörten wir es auch schon schreien. Sehen konnte ich noch nichts, lediglich Marco durfte einen Blick über das Tuch werfen, wurde aber netterweise vorgewarnt, das mein Bauch noch offen ist – störte ihn nicht
Sie brachten den Zwerg in den Nebenraum wo Marco die Nabelschnur durch schnitt, danach bekam ich den Zwerg endlich auch zu Gesicht. Marco ging dann mit der Hebamme mit in den Kreißsaal, ich wurde noch zugenäht.
Der Doc teilte mir noch mit, das der Kaiserschnitt die richtige Entscheidung war – die vorherige Kaiserschnittnarbe war wohl extrem dünn und wäre unter der normalen Geburt wahrscheinlich gerissen. Alles war sehr entspannt gewesen – anders als bei Lukes Geburt, wo die Hektik und Angst dann überwog.
Im Kreißsaal durfte ich dann endlich meinen Zwerg im Arm halten
Relativ unspektakulärer Geburtsbericht aber was will man machen
Abends kamen dann noch mein Bruder + Schwägerin vorbei, da sie am Samstag nach München fuhren. Die schmerzen wurden so langsam spürbar und man hängte mir eine Infusion an – Paracetamol – danke auch. Die nächsten Tage verbrachte ich dann mit meinen eigens mitgebrachten Schmerzmitteln, die auch ihren Zweck deutlich besser erfüllten. Die Schwestern dachten sicherlich, das ich hart im nehmen sei
Ich bin davon überzeugt, das die Tabletten meine rasche Genesung begünstigt haben – stand ich so doch bereits am morgen selbstständig auf.
Am Sonntag bat ich die Schwester alles vorzubereiten, damit ich am Montag nach Hause kann – ich vermisste meine Große Maus so schrecklich!
Am Montag Morgen saß ich um 9Uhr beim Chefarzt, der alles für gut befand aber doch der Meinung war, das es arg früh ist nach Hause zu gehen – änderte aber nichts daran, das er mich trotzdem entlassen würde – noch keine 3 Tage nach dem Kaiserschnitt. So wartete ich nur noch auf die U2 und wurde dann von Marco und meiner großen Maus gegen 14:30Uhr abgeholt. Heute, Tag 5 nach dem Kaiserschnitt geht’s mir wirklich blendend, klar ziept und zwackt das hier und da noch arg, Situps werden auch noch eine zeit warten müssen aber im Vergleich zum 1. Kaiserschnitt eine echte wohltat. Nach dem ersten Kaiserschnitt war ich gute 3 Wochen komplett außer Gefecht gesetzt.
Luke ist der klassische stolze Bruder, wann immer möglich wird der Mini Zwerg gestreichelt, geknuddelt etc. ich hoffe das bleibt auch so. Auf jeden Fall sind wir ganz stolz auf unseren großen, das er so toll auf den Kleinen reagiert.





