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Feb

18

Heute vor einem Jahr

Geschrieben von Sam&Luke's Mami um 12:25 Uhr.

wusste ich bereits, das ich morgen mein 2. Kind bekomme. Ich weiß nicht mehr genau, was wir an diesem Tag gemacht haben.
Ich kann mich aber sehr gut an den Abend davor erinnern, ich ging mit einem aufgeregten und vorfreudigen, aber auch etwas mulmigen Gefühl ins Bett.
Ich lag alleine im Bett, weil Marco schon vor Monaten die Nächte auf der Couch verbrachte (extrem schnarchende Schwangere)
Ich streichelte meinen riesigen Bauch und wartete darauf, das mein Großer zu mir ins Bett kommt.
Die letzte Nacht mit nur einem Kind, ich hatte wirklich Angst davor, was es für Luke bedeutet und ich war extrem melancholisch.
Später als normal kam Luke dann zu mir und kuschelte sich, so gut es ging an mich. Ich genoss diese Nacht, die Nacht alleine mit meinen Großen.
Am anderen Morgen mussten wir bereits um 7Uhr in der Klinik sein, bis dahin wussten wir ja noch nicht, das wir bis 14Uhr in einen Raum “gesperrt” werden ohne TV, ohne die Möglichkeit sich noch anderweitig zu beschäftigen.
Morgen also, 1 Jahr bereits vorbei! :-)

Aug

31

von anderen Ansichten

Geschrieben von Sam&Luke's Mami um 21:40 Uhr.

immer wieder wird man damit konfrontiert. Not-Kaiserschnitte.
Irgendwie habe ich das Gefühl, das dass für viele eine Art Weltuntergang ist/war. Ich gehöre nicht dazu.
Bereits nach Lukes Geburt wurde ich mal aus einer Foren Gruppe verwiesen, weil ich ihrer Meinung nach Unsensibel war. Für mich war einfach nur Fakt, das ich genau das selbe erlebt habe und somit auch meinen Stand der Dinge mitteilen kann. Sicher ist eine Not-Sectio nicht die Traumgeburt und auch nicht das, was man sich im Vornherein vorgestellt hat, auch ich habe bei Lukes Geburt an eine normale Geburt geglaubt, der Kaiserschnitt war nie ein Thema.
Als die Geburt aber nicht weiter ging, ich mich nur noch quälte, für nichts im Endeffekt, als es meinem Kind immer schlechter und schlechter ging, als auf einmal alles Hektisch wurde und gefühlte 1000Menschen im Raum waren – da war es einfach so, etwas was sein muss, zum Wohl des Kindes.
Ich war weder währenddessen, noch danach traurig über den Ablauf der Geburt – wichtig und das ganz alleine, war, das es meinem Kind gut geht und das wir es endlich in den Armen halten konnten. Manch Aussagen, wie ”du wurdest um eine natürliche Geburt gebracht”, entschuldigt aber das ist für mich unverständlich, im Großen und Ganzen geht es ja um das Ergebnis und das ist in der Regel ein gesundes, wunderbares Baby – wie es den Weg auf die Welt gefunden hat, sollte doch dann nebensächlich werden. Kein Arzt macht eine Not-Sectio weil er keine Lust mehr auf eine natürliche Geburt hat.
Vielleicht bin ich wirklich unsensibel!? Vielleicht erleben es andere Frauen weitaus schlimmer als ich es tat – es muss ja so sein…
Bei Sams Geburt haben wir uns bewusst für den Kaiserschnitt entschieden, aufgrund von Aussagen der Ärztin und der Hebamme, alles natürlich auch aufgrund des vorhergegangenen Not-Kaiserschnittes.
Diese Geburt fand ich toll, wirklich toll – es war entspannt (anders als bei Luke), wir wussten was passiert, es war sogar eine lockere Stimmung während ich auf dem Tisch lag. Niemals hätte ich anders entschieden, oder den Rat der Fachleute misstraut – wichtig war, das dass Kind gesund und ohne große Komplikationen auf die Welt kommt.
Was will ich damit sagen? Vielleicht rückt man ein wenig von seinen Wunschvorstellungen ab, lässt das vergangene ein wenig verblassen und erfreut sich an den Zwergen, die man abends küsst.
Ich hoffe niemand fasst diesen Text falsch auf, fühlt sich angegriffen oder vor den Kopf gestoßen…. es ist einfach nur eine andere Sicht der Dinge…

Mrz

27

Was für eine Nacht

Geschrieben von Sam&Luke's Mami um 07:47 Uhr.

obwohl… es war Nacht? Ja, es war dunkel und auch sonderbar ruhig draußen… draußen wohlgemerkt, denn hier drinnen war tullus. Mini Zwerg scheint ein wenig durch den Wind zu sein, verständlich vielleicht, wieder neue Umgebung, wieder neue Geräusche. Nur hält sich unser Verständnis arg in Grenzen mitten in der Nacht, also vielmehr die ganze Nacht über. Das Kind hat überhaupt keinen Rhythmus mehr, was das trinken angeht und so meinte Monsieur alle 30min. mal einen Schluck trinken zu wollen – dazwischen wurde dann nur geknötert. Ich weiß nicht wie viel oder ob ich überhaupt geschlafen habe!?
Gegen 6:30Uhr hätte ich den Mini Zwerg vielleicht noch zum weiterschlafen motivieren können, aber da quatschte Luke mir bereits ein Kotelett an die Backe – bringt ja nix, also aufstehen – Schlaf wird ja auch vollkommen überbewertet.
Fakt ist, das Kind wird hier zu Hause wieder geswaddlet – dieses sinnlose rum gefuchtel mit den Ärmchen ist total nervig, vor allem wenn er sich ständig wieder selbst aus den Schlaf reißt *grrrr*
Ich werde mich dann gleich mal fertig machen und meine Freundin im Krankenhaus besuchen, die hat nämlich gestern ihr Baby bekommen, allerdings per Kaiserschnitt und sie scheint sehnsüchtig auf die Tabletten zu warten, die ich ihr mitbringen werde :-) Ich kann´s verstehen.

Mrz

1

Ich verkünde

Geschrieben von Sam&Luke's Mami um 09:37 Uhr.

10 Tage nach der Geburt sind 8,6kg von dannen!

Feb

25

Geburtsbericht

Geschrieben von Sam&Luke's Mami um 12:11 Uhr.

Wie war es denn fragt ihr euch bestimmt!?!? Am Freitag Morgen kamen wir gegen 9Uhr im Krankenhaus an, wir bzw. ich wurde auch direkt ans CTG angeschlossen – danach wurden wir in den Kreißsaal gebracht, ich sollte mich schon mal umziehen, was ich total dämlich fand, sollte der Kaiserschnitt doch eh frühestens gegen 13Uhr sein. Tja, die Hebamme empfand das für Notwendig und so saßen Marco und ich da, in einem TV losen Raum und warteten… und warteten… gegen 14:20Uhr wurden wir dann endlich in den OP gefahren.Ich war mittlerweile so angepiselt von der Warterei, das von Nervosität nichts mehr zu spüren war. Vor dem OP musste Marco noch ein wenig warten. Die Spinalanästhesie wurde gelegt, ich merkte nur einen kurzen Pieks von der örtlichen Betäubung, die richtige Nadel spürte ich praktisch gar nicht mehr. Der Anästhesist war sehr nett und sprühte ständig irgendwelche Körperteile ein um zu sehen wie weit die Betäubung war. Dann kam der Chefarzt, teilte mit, das es losgehen kann – da musste ich dann noch kurz erinnern, das Marco noch draußen saß :-) Marco wurde rein geholt – ich merkte einiges an Geruckel und hatte das Gefühl, das der Doc sich zwischendurch auf meinen Brustkorb gesetzt hat. Marco und ich unterhielten uns, der Doc teilte mit, das in 60sec. der Zwerg da sei und dann hörten wir es auch schon schreien. Sehen konnte ich noch nichts, lediglich Marco durfte einen Blick über das Tuch werfen, wurde aber netterweise vorgewarnt, das mein Bauch noch offen ist – störte ihn nicht :-) 
Sie brachten den Zwerg in den Nebenraum wo Marco die Nabelschnur durch schnitt, danach bekam ich den Zwerg endlich auch zu Gesicht. Marco ging dann mit der Hebamme mit in den Kreißsaal, ich wurde noch zugenäht.
Der Doc teilte mir noch mit, das der Kaiserschnitt die richtige Entscheidung war – die vorherige Kaiserschnittnarbe war wohl extrem dünn und wäre unter der normalen Geburt wahrscheinlich gerissen. Alles war sehr entspannt gewesen – anders als bei Lukes Geburt, wo die Hektik und Angst dann überwog.
Im Kreißsaal durfte ich dann endlich meinen Zwerg im Arm halten :-)
Relativ unspektakulärer Geburtsbericht aber was will man machen :-)
Abends kamen dann noch mein Bruder + Schwägerin vorbei, da sie am Samstag nach München fuhren. Die schmerzen wurden so langsam spürbar und man hängte mir eine Infusion an – Paracetamol – danke auch. Die nächsten Tage verbrachte ich dann mit meinen eigens mitgebrachten Schmerzmitteln, die auch ihren Zweck deutlich besser erfüllten. Die Schwestern dachten sicherlich, das ich hart im nehmen sei :-)
Ich bin davon überzeugt, das die Tabletten meine rasche Genesung begünstigt haben – stand ich so doch bereits am morgen selbstständig auf.
Am Sonntag bat ich die Schwester alles vorzubereiten, damit ich am Montag nach Hause kann – ich vermisste meine Große Maus so schrecklich!
Am Montag Morgen saß ich um 9Uhr beim Chefarzt, der alles für gut befand aber doch der Meinung war, das es arg früh ist nach Hause zu gehen – änderte aber nichts daran, das er mich trotzdem entlassen würde – noch keine 3 Tage nach dem Kaiserschnitt. So wartete ich nur noch auf die U2 und wurde dann von Marco und meiner großen Maus gegen 14:30Uhr abgeholt. Heute, Tag 5 nach dem Kaiserschnitt geht’s mir wirklich blendend, klar ziept und zwackt das hier und da noch arg, Situps werden auch noch eine zeit warten müssen aber im Vergleich zum 1. Kaiserschnitt eine echte wohltat. Nach dem ersten Kaiserschnitt war ich gute 3 Wochen komplett außer Gefecht gesetzt.
Luke ist der klassische stolze Bruder, wann immer möglich wird der Mini Zwerg gestreichelt, geknuddelt etc. ich hoffe das bleibt auch so. Auf jeden Fall sind wir ganz stolz auf unseren großen, das er so toll auf den Kleinen reagiert.

Feb

25

Auch das kann so…

Geschrieben von Sam&Luke's Mami um 10:29 Uhr.

Edit: weiter gehen – von den 10,1kg Zunahme in der Schwangerschaft haben sich bereits 7,3kg verabschiedet – heißt es fehlen nur noch 2,8kg bis zum Ausgangsgewicht :-)

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